Podiumsdiskussion am 03. Juli 2008, 18.00 Uhr



EINLADUNG
„Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche.“
Im Rhythmus des Wandels von Arbeit und Leben. Perspektiven einer Entgrenzung.

Unter dem Titel „Im Rhythmus des Wandels von Arbeit und Leben. Perspektiven einer Entgrenzung“ diskutieren am 3. Juli 2008 Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und Studenten im Tanzarchiv Leipzig über den Wandel von Arbeits- und Lebensbedingungen. Bei dieser Podiumsdiskussion im Rahmen des Tanzarchiv-Projektes „Arbeit & Rhythmus“ sowie der Ausstellung „ÜBERLEBEN/ÜBERARBEIT“ – die an diesem Tag letztmalig zu sehen ist – können Sie sich ab 18 Uhr in der Ritterstraße 9-13 einen Einblick in diese fundamentalen Umwälzungen verschaffen und darüber diskutieren.

Welche Bedeutung hat Arbeit heute? Wie ist der Spagat zwischen „Schlendrian“ und Leistungsdruck zu bewältigen? Menschen müssen sich zunehmend vermarkten und verantworten alle Risiken ihres Tuns selbst. Dies betrifft nicht nur Fragen der Ökonomie, sondern auch der individuellen Lebensgestaltung jedes Einzelnen. Vor dem Hintergrund neuer Technologien und damit einhergehender veränderter Körpertechniken spielt Rhythmus dabei eine bedeutende Rolle.

Die sich wandelnde Rhythmisierung der Arbeitsprozesse löst die Grenzen zwischen körperlicher und geistiger Arbeit, Produktion und Reproduktion aber auch Arbeit und Freizeit zunehmend auf – sie findet in einer alternativen Gestaltung von Freizeit und Arbeitszeit ihren Ausdruck. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion gehen in diesem Zusammenhang den Fragen nach, ob die Utopie von „der glücklichen Arbeit“ über eine Synchronisierung von Arbeitsrhythmen, Körperrhythmen und Lebensrhythmen unter den Bedingungen postindustrieller Produktion und modernster Technologien noch möglich ist und welche Arten von Arbeits- und Lebensräumen dazu nötig wären.

Podium: Dr. Eske Bockelmann (Philologie, TU Chemnitz), Prof. Dr. Rudolf Helmstetter (Literaturwissenschaft, Uni Erfurt), Bernd Sikora (Architekt, Werkbund Deutschland), Prof. Dr. G. Günter Voß (Industrie- und Techniksoziologie, TU Chemnitz)

Moderation: Sebastian Göschel, Nicolas Wiethoff (Tanzarchiv Leipzig)

Wir würden uns freuen Sie zur Podiumsdiskussion: „Im Rhythmus des Wandels von Arbeit und Leben. Perspektiven einer Entgrenzung.“ am 3. Juli
2008, 18 Uhr im Tanzarchiv Leipzig, Ritterstraße 9-13, 04109 Leipzig begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße

Prof. Dr. Inge Baxmann
Direktorin Tanzarchiv Leipzig


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